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Ich habe mir alle Mühe gegegben, die Correcturen deutlich zu machen, und verlasse mich ganz auf Ihre Beyhülfe, die ich mir insbesondre erbitte.
Lassen Sie, ehe die Bogen in die Presse kommen, sich noch einen Steindruck vorlegen, um sich von der Richtigkeit der gemachten Correcturen zu überzeugen.
Wenn S. 14 oben die ausgebliebnen Worte:
»für sein individuelles Daseyn
«
zuviel Mühe machen, so können sie im Nothfall auch ausbleiben; nur wird alsdann auch die folgende Correctur:
»dieses Leben
«, statt: »sein Leben
«
ungültig, und die zwey ersten Zeilen müssen in diesem Fall ganz unverändert belassen werden.
Sehr lieb wäre mir, wenn die Anmerkung unter dem Text S. 9, da sie im Grunde entbehrlich ist, und den schönen Text nur unangenehm unterbricht ganz ausbleiben könnte.
Die nachträgliche Bemerkung, die Sie heute erhalten haben werden, ist zu S. 7 und 8, d.h. sie ist nicht unter den Text, sondern hinter, nach demselben zu setzen, aber in der Überschrift als zu S. 7 und 8 gehörig zu bezeichnen
Daß ich die Velin-Exemplare in Albis mir ausbitte, wird Herr Sonntag geschrieben haben. Nur bitte ich, bey dem Verpacken zu sorgen, daß die noch feuchten Blätter nicht abschwärzen.
Ebendieß muß dem Buchbinder beym Heften der andern Exemplare eingeschärft werden.
Alle diese erhalten, wie ich gleichfalls Herrn Sonntag bemerkte, einen farbigen, verzierten, bedruckten Umschlag.
Möglichste Beschleunigung, doch der Correctheit unbeschadet, ist mein lebhafter Wunsch.
Ich empfehle die Sache Ihrer Freundschaft aufs Beste und verharre hochachtungsvoll
Ergebenster
Schelling
Der Titel auf dem Umschlag, wie auf der übersandten Rede, abgekürzt:
Schelling’s
Rede
zum 72sten Jahrestag der
k˖[öniglichen] A˖[kademie] der W˖[issenschaften]
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