Allerdurchlauchtigster, Großmächtigster König,
AllerGnädigster König und Herr!
In Folge einst von Eurer Königlichen Majestät erhaltner Erlaubniß, AllerHöchstdenselben unmittelbar schreiben zu dürfen, wage ich es, Eurer Königlichen Majestät die am gehaltne Rede ehrfurchtsvoll zu übersenden.
Des gerechten und in der Strenge liebevollen Landesvaters würdig ist, die Thatsachen kennen zu lernen. Diese Rede und ihr Erfolg ist auch eine Thatsache.
Noch wage ich, die allerunterthänigste Bitte um Huldvolle Erlaubniß beyzufügen, diese Rede auch unsrer allverehrten, Allergnädigsten Landesmutter, Ihrer Majestät der Königin übersenden zu dürfen, an deren unter dem Purpur menschlich fühlendes Herz wir uns so gern in den Tagen einer Trauer gewendet hätten, die wir nicht bloß als Lehrer, die wir im allgemeinsten Sinn als treue Unterthanen empfanden und noch empfinden.
Mit den unverbrüchlichsten Gesinnungen allertiefster Ehrfurcht
Eurer Königlichen Majestät
allerunterthänigst treugehorsamster
Schelling.
München den .