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Schelling – Edition und Archiv

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Reihe II: Nachlass und Nachschriften

Band 1,1

Frühe Bebenhäuser Arbeiten (1787–1791). Herausgegeben von Christopher Arnold und Andreas Zierl. 2017. X, 281 S.

Band 1,2

Kommentar zum Buch ›Hiob‹. Herausgegeben von Christopher Arnold und Christian Danz.

Der Band macht eine eigenständige Kommentierung des alttestamentlichen Buches Hiob zugänglich, die der junge Schelling zwischen 1790 und 1793 unter Verwendung von Vorlesungsnachschriften der berühmten Tübinger Orientalisten Christian Friedrich Schnurrers (1742–1822) ausgearbeitet hat. Die Auslegung des Buches Hiob, die in drei Nachlassheften überliefert ist, erfolgt vor dem Hintergrund der zeitgenössischen Bibelexegese und den Kontoversen über Alter und Charakter des alttestamentlichen Buches. Die Ausführungen zeichnen sich dabei durch eine herausragende philologische wie textkritische Gründlichkeit und Ausführlichkeit aus. Neben den wichtigsten hebräischen und griechischen Codizes sowie der Vulgata sind auch chaldäische, arabische und syrische Übersetzungen ständiger Begleiter der Untersuchungen Schellings. Der Band wird durch editorische Berichte, Anmerkungen, Register und Bibliographie erschlossen.

Band 2

Frühe alttestamentliche Arbeiten (1789–1793). Herausgegeben von Christopher Arnold und Michael Hackl. Transkribiert und mit Anmerkungen versehen von Beatrice Rauschenbach.

Band 3

Frühe theologische Arbeiten 1790–1791. Herausgegeben von Christopher Arnold und Beatrice Rauschenbach. 2014. 511 S. 3 Abb.

Band 4

Frühe theologische Arbeiten 1792–1793. Herausgegeben von Christian Buro und Klaus Grotsch. 2013. 479 S. 8 Abb.

Band 5

Frühe theologische und philosophische Arbeiten 1793–1795. Herausgegeben von Christopher Arnold, Christian Buro und Klaus Grotsch. Transkribiert und mit erklärenden Anmerkungen versehen von Klaus Grotsch und Hartmut Buchner †. 2016. XIV, 477 S.

Band 6, 12

»Philosophie der Kunst« und weitere Schriften (1796-1805).  Herausgegeben von Christoph Binkelmann und Daniel Unger. Unter Mitwirkung von Alois Wieshuber. 2017. 2 Bde. Zus. XXV, 805 S.

Band 7, 1–2

»System der gesammten Philosophie« und weitere Schriften (1804–1807). Herausgegeben von Christoph Binkelmann und Daniel Unger.
Zwischen 1801 und 1806 hielt Schelling zunächst an der Universität in Jena, später in Würzburg Vorlesungen über sein philosophisches System. Publiziert wurde das Vorlesungsmanuskript erst 1860 nach dem Tode Schellings in den »Sämmtlichen Werken« (Bd. 6). Das Würzburger System ist die einzige erhaltene umfassende Darstellung von Schellings Identitätsphilosophie. Schelling schildert darin ausführlich den Zusammenhang von von Natur- und Idealphilosophie.
Die Edition gibt den Text aus den »Sämmtlichen Werken« wieder und vergleicht ihn mit Nachschriften der Vorlesungen. Weitere Texte des Bandes sind die »Propädeutik« (1804), die Erwiderung Schellings auf eine Kritik Johannes von Müllers und das Fragment »Über das Wesen deutscher Wissenschaft« (1807).

Band 8

Stuttgarter Privatvorlesungen (1810). Herausgegeben von Vicki Müller-Lüneschloß. 2017. X, 284 S. 7 Abb.

Band 9

Die Weltalter in den Druckfassungen von 1811/13. Herausgegeben von Philipp Höfele und Philipp Schwab.

Ab 1810 arbeitete Schelling für fast zwei Jahrzehnte an seinem Projekt der ›Weltalter‹, das den Ansatz einer Natur wie Geschichte umfassenden ›erzählenden Philosophie‹, untergliedert in die drei Bücher der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, erschöpfend entfalten sollte. Der Band enthält die beiden Fassungen des ersten Buchs der ›Weltalter‹, die Schelling selbst vorläufig für den Druck fertiggestellt hat und die sich mit hoher Wahrscheinlichkeit den Jahren 1811 und 1813 zuordnen lassen. Der Editorische Bericht, die erklärenden Anmerkungen sowie im Anhang abgedruckte Briefe dokumentieren die Entstehungsgeschichte dieses Hauptwerkes aus Schellings mittlerer Schaffensperiode.

Band 10, 1-3

Erlanger Vorträge 1821. Herausgegeben von Anna-Lena Müller-Bergen und Philipp Schwab. Unter Mitwirkung von Petr Rezvykh und Simone Sartori.
Schellings ›Erlanger Vorträge‹ vom Wintersemester 1820/21 besitzen eine Schlüsselstellung in seinem Gesamtwerk. Als grundlegende Reflexion über das Wesen der Philosophie als Wissenschaft verbinden sie Transzendental-, Identitäts- und Weltalterphilosophie mit der späteren in München und Berlin vorgetragenen Philosophie der Mythologie und Offenbarung. Der Band ediert erstmals Schellings handschriftliche Vorlage der Vorträge aus dem Berliner Nachlass. Er vereinigt damit die Edition einer bisher unbekannten Nachschrift sowie den Text der sog. Enderlein-Nachschrift in neuer Transkription und schließlich die Fassung der Vorträge in den ›Sämmtlichen Werken‹. Die Texte werden durch eine Synopse systematisch aufeinander bezogen.