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Schelling – Edition und Archiv

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Reihe II: Nachlass und Nachschriften

Band 1,1

Labores juveniles. Früheste Arbeiten aus der Schulzeit (1788–1791). Herausgegeben von Christopher Arnold und Andreas Zierl.
Der Band enthält Schellings früheste Arbeiten, darunter die zum Abschluss der Schulzeit gehaltene ›Oratio canicularis‹ (Hundstagrede), in der es um den Nutzen der alten Sprachen geht. Die Rede wird – transkribiert, übersetzt und kommentiert – erstmals ediert.

Band 1,2

Abschrift einer Nachschrift von Ch. F. Schnurrers Hiob-Vorlesung. Herausgegeben von Christian Danz.
Die Nachschrift von Ch. F. Schnurrers Hiob-Vorlesung ist ein hervorragendes Beispiel für den philologischen Stellenkommentar und die Exegese der protestantischen Theologie am Ausgang des 18. Jahrhunderts. Wissenschafts- und theologiehistorisch ist sie von großer Bedeutung. Schnurrer (1742–1822) war Ephorus am Tübinger Stift, bedeutender Orientalist und der herausragende Vertreter einer modernen, an Spinoza orientierten Exegese.

Band 2

Nachschriften von Vorlesungen Ch. F. Schnurrers in Tübingen über die Psalmen und die Propheten Jeremias und Jesaja (1789–1791). Herausgegeben von Christian Danz. Transkribiert und mit Anmerkungen versehen von Beatrice Rauschenbach.
Der Band enthält mit Schellings Vorlesungsnachschriften theologiehistorisch hochbedeutende Zeugnisse einer modernen und wegweisenden Exegese des Alten Testaments, wie sie für Schelling wichtig werden sollte. Zugleich geben die Nachschriften einen wissenschaftshistorisch bedeutenden Einblick in die zeitgenössische Universitätspraxis.

Band 3

Nachschriften von Vorlesungen Ch. F. Schnurrers in Tübingen über das Evangelium Johannis und die Kleinen Propheten (1790–1791). Herausgegeben von Christopher Arnold und Beatrice Rauschenbach. 2014. 511 S. 3 Abb.

Band 4

Frühe theologische Arbeiten, 1792–1793: Vorstellungsarten der alten Welt; Göttliche Wirkung in großen Männern; Römerbrief; Nachschrift einer Polemik-Vorlesung; Socinianer; Galaterbrief; Verschiedene Vorstellungsarten Pauli vom Zweck des Todes Jesu. Herausgegeben von Christian Buro und Klaus Grotsch. 2013. 479 S. 8 Abb.

Band 5

Frühe philosophische und theologische Arbeiten (1793–1794): Parallelen aus Hakims Geschichte; Aufzeichnungen und Exzerpte zu Markion; De traditione ecclesiastica; Geschichte des Gnosticismus; Entwurf einer Vorrede; Früheste Geschichte Jesu; Über den Geist der Platonischen Philosophie; Timaeus. Herausgegeben von Christopher Arnold, Christian Buro und Klaus Grotsch. Transkribiert und mit erklärenden Anmerkungen versehen von Klaus Grotsch und Hartmut Buchner †.

Band 6

»Philosophie der Kunst« und weitere Schriften (1796-1805).  Herausgegeben von Christoph Binkelmann und Daniel Unger. Unter Mitwirkung von Alois Wieshuber. In seinen zwischen 1802-1805 in Jena und Würzburg gehaltenen Vorlesungen zur Ästhetik entfaltet Schelling im Spannungsfeld zwischen Romantik und Klassizismus ein System der Künste auf Grundlage der eigenen Identitätsphilosophie. Die Edition folgt dem Text der ‚Sämmtlichen Werken‘ aus der Würzburger Zeit und gibt zusätzlich eine Jenaer Nachschrift wieder.

Daneben enthält der Band das sog. ›Älteste Systemprogramm des Deutschen Idealismus‹ von 1796; dazu werden zwei Gedichte Schellings herausgegeben: das »Epikurisch Glaubensbekenntnis« von 1799 und ein Naturgedicht Schellings, die sog. »Stanzen«.

Band 8

Stuttgarter Privatvorlesungen (1810). Herausgegeben von Vicki Müller-Lüneschloß. Ca. 300 S. 7 Abb.

Band 10, 1-2

Erlanger Vorträge 1821. Herausgegeben von Anna-Lena Müller-Bergen und Philipp Schwab. Unter Mitwirkung von Petr Rezvykh und Simone Sartori.
Schellings ›Erlanger Vorträge‹ vom Wintersemester 1820/21 besitzen eine Schlüsselstellung in seinem Gesamtwerk. Als grundlegende Reflexion über das Wesen der Philosophie als Wissenschaft verbinden sie Transzendental-, Identitäts- und Weltalterphilosophie mit der späteren in München und Berlin vorgetragenen Philosophie der Mythologie und Offenbarung. Der Band ediert erstmals Schellings handschriftliche Vorlage der Vorträge aus dem Berliner Nachlass. Er vereinigt damit die Edition einer bisher unbekannten Nachschrift sowie den Text der sog. Enderlein-Nachschrift in neuer Transkription und schließlich die Fassung der Vorträge in den ›Sämmtlichen Werken‹. Die Texte werden durch eine Synopse systematisch aufeinander bezogen.